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Materialien zur Frage
" Arbeit - Was ist das?"
und zum Konzept des
Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE)

Begriffsklärung

Ein Grundeinkommen ist ein

  1. allen Menschen individuell zustehendes und garantiertes,
  2. in existenzsichernder Höhe (Armut verhindernd, gesellschaftliche Teilnahme ermöglichend),
  3. ohne Bedürftigkeitsprüfung (Einkommens- / Vermögensprüfung),
  4. ohne Arbeitszwang und -verpflichtung bzw. Tätigkeitszwang und -verpflichtung

vom Staat ausgezahltes Grund-Einkommen. Weitere Einkommen sind anrechnungsfrei möglich. Alle genannten Kriterien kennzeichnen das Grundeinkommen als ein bedingungsloses. Es gibt schlicht und ergreifend keine Bedingung für den Bezug des Grundeinkommens. Dadurch unterscheidet sich ein Grundeinkommen von einer Grund- oder Mindestsicherung. Ein Grundeinkommen ist kein sozialpolitisches Projekt, welches versucht, Marktdefekte zu reparieren. Es ist ein Projekt für mehr Freiheit, Demokratie und Menschenwürde. Es weist über die bestehende Gesellschaft hinaus.

[...] Ein Bedingungsloses Grundeinkommen ist zu ergänzen durch das Recht auf Unterbrechung der Arbeit, auf kostenfreien Zugang zu öffentlichen Gütern (Mobilität, Bildung, Kultur, Gesundheitsprävention und -versorgung usw.), auf Multiaktivität inkl. der dazu notwendigen Infrastrukturen und auf Bildung, die den Bürger als Mensch und nicht nur als Arbeitsbürger zum Ziele hat. [Quelle]

Ist ein Bedingungsloses Grundeinkommen finanzierbar?

"... Schlussfolgerungen:
Ein bedingungsloses Grundeinkommens in existenz- und teilhabesichernder Höhe ist nicht allein durch die Umschichtung von Sozialausgaben und den Abbau von Bürokratie zu finanzieren. Es erfordert außerdem deutliche Erhöhungen bestehender Steuern und/oder die Einführung neuer Steuern.

Welche Steuern erhöht, reformiert oder ggf. eingeführt oder rückgeführt werden sollten, hängt von den verfolgten Zielen ab. Wenn eine stärkere Umverteilung gewünscht wird, dann sollten eine höhere progressive Einkommensteuer, eine höhere Erbschaftsteuer und ggf. eine Vermögenssteuer im Zentrum der Finanzierung stehen.

Wenn der Klimaschutz ein Ziel ist, dann sollte eine CO2-Steuer eine wichtige Rolle spielen.

Wenn weder Umverteilung noch Klimaschutz Ziele sind, dann wäre eine Finanzierung über eine Konsumsteuer oder eine lineare Einkommensteuer erstrebenswert.

Unabhängig von der genauen Ausgestaltung wäre das für ein Grundeinkommen erforderliche Gesetzespaket das größte in der Geschichte der Bundesrepublik. Es müsste nicht nur die Steuergesetzgebung, sondern auch das gesamte System der sozialen Sicherung in der einen oder anderen Form geändert werden.
(Gibt es hier bereits konkrete Pläne, Studien, Paragraphen, Gesetzesvorschläge? Welche Gesetze müßten wie geändert werden? Welche Jurist*innen, Professor*innen, Institute arbeiten wie konkret daran? (wr))
Da noch kein Land der Welt ein auf Dauer angelegtes Grundeinkommen in existenz- und teilhabesichernder Höhe für alle Bürger eingeführt hat, sind seine Auswirkungen schwer abzuschätzen. Um die damit verbundenen Unsicherheiten zu verringern, sollte ein Grundeinkommen nicht auf einen Schlag, sondern schrittweise eingeführt werden. ..." [Quelle]

"... Was würdest du arbeiten, wenn für dein Einkommen gesorgt wäre? ..."

"... Das Grundeinkommen wird oft missverstanden. Es ist kein zusätzliches, sondern ein grundsätzliches Geld. ..." [Quelle]

"... Grundeinkommen heißt nicht mehr Geld, sondern mehr Sicherheit. ..." [Quelle]

"... Den Steuerfreibetrag als BGE ausbezahlen. Das wäre ein möglicher Einstieg ins Grundeinkommen. ..."

"... Das Bedingungslose Grundeinkommen ist eigentlich nur eine größere Steuerreform. ..."

"... Das Grundeinkommen ist ein monatlicher Liquiditätsvorschuss, den nur diejenigen nicht über Steuern zurückzahlen, die es nicht können. ..." [Quelle]

"... Substitutives versus additives Grundeinkommen. ..."

"... Mangelwirtschaft versus Überflußwirtschaft ..."

"... Das Grundeinkommen trennt nicht Arbeit von Einkommen. Es trennt Erwerbsarbeit von Existenzsicherung! ..."

"... Jede Erwerbsarbeitsstunde vergrößert in einer Grundeinkommengesellschaft das individuell zur Verfügung stehende Einkommen.
Es besteht nach wie vor ein finanzieller Anreiz erwerbszuarbeiten, falls individuell ein hoher Konsum gewünscht wird. ..."

"... Das Label 'Bedingungsloses Grundeinkommen' ist schlecht gewählt.
'Negative Einkommensteuer' finde ich rationaler und leichter zu argumentieren. ..." [Quelle]

"... Was der Verbrauchsteuer heute tatsächlich fehlt, ist eine soziale Komponente, die progressiv wirkt. Damit sie progressiv wirkt, braucht sie einen Steuerfreibetrag: Das bedingungslose Grundeinkommen. ..."

"... Das Grundeinkommen ersetzt bestehende Sozial-Leistungen bis zu seiner Höhe. Bedarfe darüber hinaus können beantragt werden. Die Höhe muss existenzsichernd sein und die gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Es gibt keine Bedarfsgemeinschaften, sondern es ist ein individueller Rechtsanspruch. ..."

"... Ein Grundeinkommenmodell kann sozialstaat-ergänzend oder auch sozialstaat-abschaffend sein. ..."

"... Wer bin ich, wenn ich nicht arbeite? ..."

'... Außerdem kann Erwerbsarbeit – überhaupt etwas zu tun zu haben – auch einfach ablenken von den großen Sinnkrisen des Lebens oder Gedanken an den Tod ...'

"... Wie organisiert man ein (kapitalistisches) Unternehmen auf der Basis von ehrenamtlicher Arbeit? ..."

"Ist Altersrente ein BGE? Oder kann sie in bestimmter Hinsicht als solches betrachtet werden?"
"Empfinden Rentenbezieher:innen ihre Rente als BGE? Wie verhalten sie sich mit einer (BGE-)Rente?"
"Sind Rentner:innen ein geeignetes BGE-Forschungsthema?"

"Universal Basic Income is capitalism where income doesn't start at zero." - Karl Widerquist

Begriffe im Umfeld

Über 200 HTML-Materialien des BGE-Archives (ohne pdf)

  1. 05/2026: KI-Antwort des LLM ChatGPT:
    Stell' Dir vor, Du bist sehr reich und hast kleine Kinder.


    Du bist so reich, dass Du und Deine Kinder und Deine eventuellen Enkel nie erwerbsarbeiten müssen. Das sei sicher (so die Zivilisation nicht zusammenbricht).

    Wie würdest Du Deine Kinder unter solchen Voraussetzungen erziehen? Was sollten sie lernen?

    Würde Deine Antwort in einer Gesellschaft, welche ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt hätte, ähnlich ausfallen?
  2. : heise.de/hintergrund:

    KI nimmt uns die Jobs weg – wenn wir Glück haben

    Angesichts der demografischen Entwicklung sollten wir begrüßen, wenn KI künftig Jobs ersetzt, statt sie dabei zu bremsen, findet unser Autor Bertram Sändig.

    '... Wirtschaftskraft entsteht vereinfacht aus zwei Dingen: Wie viele Menschen arbeiten – und wie produktiv sie sind. In den vergangenen Jahrzehnten hatten die OECD-Staaten eine „demografische Dividende“: ...'

    '... Aladin El-Mafaalani, Professor für Migrations- und Bildungssoziologie an der TU Dortmund, zeigt, dass in den kommenden 15 bis 20 Jahren jährlich rund 1,2 bis 1,3 Millionen Menschen in den Ruhestand gehen, während lediglich etwa 800.000 junge Menschen neu in den Arbeitsmarkt eintreten. Eine strukturelle Lücke von 400.000 bis 500.000 Arbeitskräften pro Jahr.
    Gleichzeitig weist er darauf hin, dass die Migration der vergangenen Jahrzehnte diese Schieflage nur teilweise kompensieren konnte. Selbst optimistische Zuwanderungsszenarien schließen die entstehende Lücke daher rechnerisch nicht. ...'

    '... Multimodale Modelle – also generative KI, die Bild, Ton und Video verarbeiten kann und gleichzeitig die komplexen Beziehungen zwischen Konzepten so versteht, wie wir es von Sprachmodellen inzwischen kennen – versprechen der Robotik ganz neue Schübe zu verpassen. ...'

    '... Vielleicht finden wir uns in einer Welt wieder, in der es weniger Anwälte, Börsenmakler und Marketingstrategen braucht – und dadurch menschliche Kapazitäten frei werden für Bereiche, in denen sie unersetzbar sind: in der Pflege und im Handwerk. ...'

    '... Um so einen Wandel zu überstehen, muss eine Gesellschaft diejenigen auffangen, die davon am härtesten getroffen sind. Radikale Automatisierung verlangt nach radikaler sozialer Sicherung. ...'

    '... Um Systemstabilität und Kaufkraft zu sichern, brauchen wir Wege, wie die enormen Effizienzgewinne der KI nicht nur in den Bilanzen der Technologieanbieter, sondern auch in der Breite der Gesellschaft ankommen. Es ist ein pragmatischer Deal: Akzeptanz für radikale Automatisierung im Tausch gegen soziale Absicherung. ...'

    '... Und gleichzeitig sollten wir diesen gewaltigen Wandel mit sozialen Maßnahmen begleiten, die seine Opfer auffangen und gewährleisten, dass der Reichtum, der durch Automatisierung entsteht, der gesamten Gesellschaft zugutekommt. Denn die Alternative zum Wandel ist nicht der Status quo. Die Alternative ist der Abstieg. ...'

  3. : ifo.de:

    Über 500 verschiedene Sozialleistungen in Deutschland

    '... In Deutschland gibt es derzeit über 500 verschiedene Sozialleistungen. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Forschungsbericht des ifo Instituts, der alle Sozialleistungen auf Bundesebene dokumentiert. „Ursprünglich wollten wir Ausmaß und Wirkung aller Sozialleistungen berechnen. Die Vielzahl an Vorschriften und Leistungen ließ diese Aufgabe beinahe unlösbar erscheinen. Statt der Quantifizierung entstand deswegen zunächst nur eine Inventarliste aller Sozialleistungen auf Bundesebene“, sagt Andreas Peichl, Leiter des ifo Zentrums für Makroökonomik und Befragungen. ...'
  4. : nomos-shop.de:

    Dr. Klaus-Uwe Gerhardt: Ein Bürgergeld für alle?

    Geschichte und Zukunft eines liberalen Vorschlags
    Nomos, 1. Auflage 2025, 372 Seiten
    ISBN 978-3-7560-2306-6
    39 Euro
    Vor mehr als zwei Jahrhunderten wurden in England Lohnzuschüsse für Geringverdienende und Arbeitslose eingeführt. Das als Speenhamland bekannte System wurde gelobt, kritisiert und persifliert. Nach dem Stand der Forschung trugen nicht nur niedrige Energie- und Transportkosten, sondern auch relativ hohe Löhne und Lohnsubventionen zum Vorsprung der britischen Wirtschaft bei, da sie die Massenkaufkraft steigerten. Diese Studie analysiert das Speenhamland-System, seine Funktionsweise und Auswirkungen, und untersucht, warum es trotz positiver Effekte nach 40 Jahren abgeschafft wurde. Die Analyse bietet ein differenziertes Verständnis des Potenzials von Grundeinkommenspolitiken zur Bewältigung sozialer Ungleichheit und der Klimakrise.
  5. : zeit.de:

    "Trump gab mir seine Nummer. Ich werde anrufen, wenn ich verhindern kann, dass Millionen sterben"

    Bill Gates erzählt, wie er mit den Reichsten um Trumps Aufmerksamkeit ringt, was er Elon Musk raten würde und von seiner Kindheit, in der sein Autismus noch keine Diagnose war.

    '... ZEIT: Digitale Märkte tendieren dazu, dass die Gewinner alles bekommen. Falls die von Ihnen beschriebene Entwicklung kommt, was können Regierungen tun, um ein Verteilungsergebnis zu erzielen, das zu einer stabilen Gesellschaft führt?
    Gates: Das ist keine einfache Sache. Es gibt Dinge wie die Steuergutschrift für Erwerbseinkommen, das ist ein Konstrukt der USA (ähnlich einer Grundsicherung, Anm. d. Red.). Davon brauchen wir vielleicht eine Menge. Werden wir uns dafür entscheiden, die Arbeitswoche zu verkürzen? Wenn man erst einmal diesen massiven Produktivitätsschub hat, sind das die Dinge, über die man anfangen muss nachzudenken. [...]
    ZEIT: Warum haben Sie das Erbe Ihrer Kinder begrenzt?
    Gates: Als Gefallen für sie! Ich glaube an eine Erbschaftsteuer, mein Vater und ich haben uns für ihre Einführung eingesetzt. Wenn man nicht an dynastischen Reichtum glaubt, spielt die Erbschaftsteuer eine sehr wichtige Rolle für eine dynamische Gesellschaft. Ich würde auch das Steuersystem progressiver gestalten, aber nicht wie Bernie Sanders (ein einflussreicher linker Politiker der US-Demokraten, Anm. d. Red.), der sagt, es sollte in den USA keine Milliardäre geben. Auch wenn ich da natürlich voreingenommen bin. Ich würde mich sorgen, dass man die Anreize verkompliziert, wenn man da zu weit geht.
    ZEIT: Aber Sie sagen, dass man nicht als Milliardär geboren werden sollte?
    Gates: Das ist meine Ansicht. Die Erbschaftsteuer sollte bei Erbschaften von hohem Niveau bei mehr als 90 Prozent liegen.
    ZEIT: Sie sind seit zwei Jahren Großvater. Was bringen Sie Ihren Enkeln bei, um sie vorzubereiten auf eine Welt, in der KI alles weiß?
    Gates: Wenn wir den Extremfall erleben, dass die Maschinen in allem besser sind, gibt es keine wirklich gute Antwort. Die Werte der Gesellschaft werden sich ändern müssen, weil wir dann in einer Welt des Überflusses leben, nicht in einer Welt des Mangels. Menschen, die in einer Welt des Mangels gelebt haben, fällt es sehr schwer, sich das vorzustellen. Das wird dann fast religiös oder philosophisch: Wie sollten Menschen ihre Zeit verbringen? Eines meiner Kinder macht eine Ausbildung zur Ärztin. Ich habe ein Kind, das Unternehmer ist, und eines, das sich politisch engagiert. Ich bin sehr stolz auf das, was sie tun, aber ich habe sie nicht dazu gedrängt. Ich habe meine Kinder immer ermutigt, sich mit Dingen zu beschäftigen, die ihnen Spaß machen, denn dann werden sie darin sehr gut. Es ist besser, wenn man etwas tut, das man wirklich, wirklich, wirklich mag.
    ZEIT: Man muss das mögen, was man tut, und nicht das Geld, das man verdient?
    Gates: Nicht jeder hat das Glück wie ich, etwas zu finden, das man auch ohne Bezahlung tun würde. Aber ich denke, dass man immer in den Bereichen fantastische Arbeit leistet, zu denen man sich hingezogen fühlt und bei denen man andauernd darüber nachdenkt, wie man sie verbessern kann. ...'

  6. 2000: Hans-Peter Krebs und Harald Rein (Hrsg.): Existenzgeld

    Inhaltsverzeichnis
  7. 1997: Definition aus „Der Brockhaus in fünfzehn Bänden“: Arbeit

  8. 1994: Ulrike Kress: NES

300 PDFs zum bGE (1798 - 2019)

  1. : GBS St. Gallen:

    Robin Schläpfer, Maurin Zingg, Jean-Loup Letourneau: Bedingungsloses Grundeinkommen (56 S.)

    Einfluss der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens auf die Schweizer Gesellschaft
  2. : Deutscher Bundestag:

    Petitionsausschuss: '... Sehr geehrter Herr N., (5 S.)

    der Deutsche Bundestag hat Ihre Petition beraten und am 09.12.2012 beschlossen: Das Petitionsverfahren abzuschließen. ...'
  3. :

    Wolfgang Heimann: Einkommen- vs. Konsumsteuer (16 S.)

    Eine steuerliche Lockerungsübung in Richtung bedingungsloses Grundeinkommen
  4. : Das Goetheanum:

    Kovce: Die neue Schweiz (2 S.)

    Am 19. März 2011 fand im traditionsreichen Kongresshaus Zürich eine mit 600 Teilnehmern restlos ausgebuchte Grundeinkommenskonferenz statt. Unter dem Motto ‹Die neue Schweiz› diskutierten Prominente aus Politik, Wirtschaft,Wissenschaft und Kunst die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens, besonders als schweizerische Perspektive. Philip Kovce war in Zürich dabei und berichtet.
  5. : Öst. Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt - B.I.E.N - Austria:

    Newsletter (5 S.)

  6. :

    Erfahrungen mit Grundeinkommen (2 S.)

    '... In meinem Leben hatte ich schon mehrfach verschiedene Erfahrung mit unterschiedlichen Formen eines Grundeinkommen gemacht, sowie auf dem Arbeitsmarkt. Angefangen hat das Ganze, als ich 18 Jahre alt wurde und eine 6-stellige DM-Summe in meine Verfügungsgewalt überging. ...'
  7. : Frankfurter Rundschau:

    "Die notwendigen Sozialleistungen dürfen die Aufnahme von Arbeit nicht unattraktiv machen." (2 S.)

    Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble im Interview mit der Frankfurter Rundschau
    '... Dieses Land gibt einschließlich der Sozialversicherungen etwa eine Billion Euro Sozialleistungen im Jahr aus. Das sind im Durchschnitt 12.500 Euro pro Kopf der Bevölkerung. Da muss man schon die Frage stellen, ob wir die Effizienz unserer Sozialleistungen nicht verbessern können. ...'
  8. : Frankfurter Rundschau:

    "Die notwendigen Sozialleistungen dürfen die Aufnahme von Arbeit nicht unattraktiv machen." (2 S.)

    Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble im Interview mit der Frankfurter Rundschau
    '... Dieses Land gibt einschließlich der Sozialversicherungen etwa eine Billion Euro Sozialleistungen im Jahr aus. Das sind im Durchschnitt 12.500 Euro pro Kopf der Bevölkerung. Da muss man schon die Frage stellen, ob wir die Effizienz unserer Sozialleistungen nicht verbessern können. ...'
  9. :

    Josef Bordat: Das bedingungslose Grundeinkommen und die Kultur der Beschäftigung. (20 S.)

    Historische und systematische Überlegungen zum Verhältnis von Arbeit und Leben
    Abstrakt
    Ausgehend von den politischen und anthropologischen Vorstellungen der Antike (Platon, Aristoteles) und den Konsequenz der liberalistischen Wirtschaftstheorie für die Arbeitswelt (Locke, Smith) werden alternative Ansätze für eine gerechtere Verteilung der Arbeit im Utopismus (Morus, Campanella, Skinner) sowie daraus resultierende sozialphilosophische Modelle für eine Neudefinition der Arbeit im Sinne komplexer Beschäftigungsformen und einer Entkopplung vom Erwerb behandelt (Gorz, Taureck).
  10. : Bundesagentur für Arbeit:

    Antwort Kundenreaktionsmanagement: Ihr Antrag auf bedingungsloses Grundeinkommen (1 S.)

    '... Die BA bittet alle Bürgerinnen und Bürger davon abzusehen, Anträge nach Nürnberg zu senden. Diese Anträge entbehren jeder Grundlage. ...'
  11. : Universität Hamburg:

    Sören Kiel: State Bonus und Social Credit (122 S.)

    Zwei frühe Grundeinkommensvorschläge in diskurstheoretischer Perspektive
  12. :

    Arbeit neu begreifen (52 S.)

    Sozialpolitisches Grundlagenpapier des Kolpingwerkes Deutschland
  13. : BIEN - Basic Income Earth Network:

    Newsflash 53 (13 S.)

  14. :

    Götz Werner, Ludwig Paul Häußner, André Presse: Wohlstand für alle durch Einkommen für alle? (6 S.)

    '... Preisniveauneutraler Effekt einer Mehrwertsteuererhöhung bei gleichzeitiger Senkung des Nettopreises wegen des Sinkens bestimmter Steuern/Abgaben ...'
  15. : Initiative Grundeinkommen Ulm:

    BGE-Flyer (2 S.)

  16. : BGE-Flyer:
  17. : Herder:

    Michael Schramm: Trampolin, kein Sofa (5 S.)

    Ein „Solidarisches Bürgergeld“ ist das Gebot der Stunde
  18. :

    Das Solidarische Bürgergeld – Analysen einer Reformidee (150 S.)

    Herausgegeben von Michael Borchard im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung
    Mit Beiträgen von Dieter Althaus, Michael Opielka, Wolfgang Strengmann-Kuhn, Alexander Spermann, Joachim Fetzer, Michael Schramm und Matthias Schäfer
  19. :

    Stephan Kundinger / Theophil Wonneberger: Das Grundeinkommen: Droge oder Lebensmittel? (4 S.)

    Während sich erste Ministerpräsidenten der CDU für ein Grundeinkommen erwärmen, wettert der Spitzenkandidat der Berliner Humanwirtschaftspartei Johannes Heinrichs dagegen und bezeichnet das Konzept als »Pseudo-Utopie«.
  20. : Berlin:

    „Rettet den Reichtum“ (1 S.)

    In den Veranstaltungen geht es um die Geschichte des „Arbeitszwangs“ von den ersten Arbeitshäusern über Notstandsarbeit, Arbeitsdienst, Zwangsarbeit bis zum aktuellen Ein–Euro-Job.
  21. :

    Katrin Mohr: Grundeinkommen als Grundlage sozialer Inklusion (4 S.)

    Der Text stellt die ausgearbeitete Version ihres Vortrags im Workshop „Grundeinkommen und soziale Inklusion“ auf der Konferenz „Grundeinkommen. In Freiheit tätig sein“ am 7.-9. Oktober 2005 in Wien dar.
  22. : Frankfurter Rundschau:

    "Wir können den Menschen von der Arbeit befreien" (2 S.)

    Der Chef der Drogeriemarktkette DM, Götz Werner, über Lohnnebenkosten, Arbeitslosigkeit, Einkommensteuer und seine Vision von einer Gesellschaft, die nicht mehr die Erwerbstätigkeit in den Mittelpunkt stellt
  23. :

    Katja Kipping, Michael Opielka, Bodo Ramelow: „Sind wir hier bei ‚Wünsch dir was?’“ (4 S.)

    Thesen für einen neuen Sozialstaat. Sozialpolitischer Realismus statt Markt- und Staatsideologie. Thinkful wishing statt wishful thinking!
  24. : Frankfurter Rundschau:

    Eine Gefahr für die Demokratie (2 S.)

    Keine Reform geht tief genug - notwendig wäre die Umgestaltung des Sozialstaats jenseits der Erwerbsarbeit
  25. :

    Dirk Hauer: Ohne Wenn und Aber (2 S.)

    Teile von Attac präsentieren das bedingungslose Grundeinkommen als "Richtungsforderung"
  26. : Grüne:
    1. : Die Zeit:

      Thea Dückert: Eine Grundsicherung für die Kinder (2 S.)

      Statt mit einem Wirrwarr von Maßnahmen die Familien zu fördern, sollte der Staat den Eltern pro Kind 300 Euro zahlen. Bedingungslos
  27. : Alemantschen. Materialien für radikale Ökologie:

    Klaus-Uwe Gerhardt / Arnd Weber: Garantiertes Mindesteinkommen (31 S.)

    Aus der Gruppe junger Wirtschaftswissenschaftler am Lehrstuhl von Prof. Dr. Bertram Schefold an der Universität Frankfurt/Main entstanden Anfang der 1980er die „Alemantschen“. Es ist eine Wortschöpfung aus Alemannen und Comanche, die aus der ostkalifornischen Wüste entstammen und den Vormarsch der Spanier stoppten. Die Alemantschen trugen, statt daran zu verzweifeln, zahlreiche Fakten über das gescheiterte keynesianische Projekt, die Rolle der Jugend und den Weltkrieg gegen die Umwelt zusammen und entwarfen Alternativen. U. a. waren dabei: Georg Beck, Jürgen Bonn, Klaus-Uwe Gerhardt, Carlo Jaeger, Klaus Keding, Ruedi Lüscher (†), Gudrun Reinhardt, Markus Rohner, Meinrad Rohner-Wigand, Vreni Schwarzenegger, Arnd Weber, Hannelore Wegener, Susanne Wegener, Gisela Weise, Cornelia Wicht, Margot Wigand und Karin Wittstock (kommentiert von KUG am 31.03.2007).